1700 Jahre jüdische Geschichte in Deutschland. Kein Musiktheater, kein Tanztheater, sondern ein Bildertheater. Non-verbale performative Elemente und Musik verbinden sich zu einem Querschnitt auf einer TSAYT.REISE zu verschiedenen Momenten in unterschiedlichen Jahrhunderten. Von den ersten jüdischen Gemeinden zur Zeit Otto des Großen bis zu dem jüdischen Leben heutzutage. Komödiale und tragische Elemente skizzieren jüdisches Leben in Deutschland.

Ein Spiel der Körperformen und des emotionalen Ausdrucks, umrahmt von Musik, entfaltet assoziative Bildwelten. Diese Art des Theaters, das Bildertheater, ist hierzulande noch unbekannt. Aber es eröffnet barrierefreie Möglichkeiten für Rezipierende und Darstellende, mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen.

INSIDE OUT bedeutet Bekanntes umzukehren und aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Mit TSAYT.REISE bietet die Organisation erstmals ein abendfüllendes Theaterstück mit großem Ensemble an.

TSAYT.REISE ist für SchülerInnen (ab 12 Jahren) und Erwachsene aller Sprachen zugänglich.

  • Konzept und Regie:

    Alexej Boris

  • Choreografie:

     Juliette Villemin

  • Musikalische Leitung:

    Sebastian Huber

  • Bühne und Kostüm:

    María Martínez Peña

Daten aus unserer Tsayt.Reise

  • 321 n. Chr.

    Ersterwähnung in Köln
  • 797

    Jüdischer Kaufman am Hofe Karl des Großen
  • 825

    Judenprivilegien von Ludwig dem Frommen
  • 1084

    Judenprivileg von Speyer
  • 1813

    Gleichstellung im Königreich Westphalen
  • 1871

    Reichsverfassung garantiert die rechtliche Gleichstellung
  • 1952

    Wiedergutmachungsabkommen
  • 2021

    1700 Jahre in Deutschland oder jetzt

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